06 Okt

Neues Konzept für Wagenhallen – Experimenteller Raum inmitten der Stadt

Das Wagenhallenareal im Norden soll Kreativquartier werden. Ein entsprechendes Konzept haben der Kunstverein und der Verein Stadtacker der Stadt vorgelegt.
 

Wagenhalle Transformation C1/C2 - Vorstellung Konzept für eine

Kunstverein Mitglieder Lonni Görlach, Clair Bötschi, Robin Bischoff und Sylvia Winkler (von li.) Foto: Lichtgut / Ferdinando Iannone©

 

Stuttgart – Das Wagenhallenareal und seine Freiflächen sollen ein nachhaltiges Kreativquartier für Kulturschaffende im neuen Rosensteinviertel werden. Ein entsprechendes Konzept haben der Kunstverein und der Verein Stadtacker jetzt dem Städtebau-Referat der Stadt vorgelegt. Nach Überzeugung der Initiatoren kann hier ein Stadtteil entstehen, in dem künftig erprobt wird, wie die Stadt von morgen aussehen soll und wie sich das Leben darin gestaltet. In der Broschüre „Transformation C1/C2“ plädieren die Initiatoren mit konkreten Beispielen dafür, bereits etablierte Strukturen weiterzuentwickeln. „Wir brauchen dringend mutige Räume, in denen wir neue Formen von Arbeiten, Wohnen und Kultur ausprobieren können“, sagte Robin Bischoff vom Kunstverein Wagenhalle am Dienstag bei der Vorstellung des Konzeptes. Dies sieht seinen Worten zufolge eine innovative Entwicklung des Areals vor und ist eine Alternative zu den Plänen einer Interimsoper auf diesem Gelände.

 

Lob für den Stadtacker

Die ursprünglich nur für die Dauer der Sanierung der Wagenhalle errichteten Container für die Kreativen auf der Brachfläche vor der Halle reichten heute von simplen Container-Anordnungen über Sonderbauten bis zu experimenteller Architektur. Für die Jury des Deutschen Städtebaupreises 2018 ist das vielfältig genutzte Areal zum „Impulsgeber und programmatischen Baustein“ für das zukünftige Rosensteinquartier geworden. Sie lobte die Entstehung von temporären Ateliers, Konzerträumen oder sozialen Einrichtungen, Kooperationen mit Fachfirmen oder Angebote für Kinder und Jugendliche aus der Nachbarschaft.

Neben dem Erhalt der Freiflächen vor der Wagenhalle möchte die Künstlergemeinschaft die entstandene nachhaltige Gärtnerei erhalten. „Der Stadtacker ist das größte Urban-Gardening-Projekt der Landeshauptstadt und das einzige, welches mit Mutterboden arbeitet“, betonte Lonni Görlach, Vorstand des Vereins Stadtacker. „Stadtentwicklung darf nicht mehr auf Kosten von Biotopen und Naturräumen geschehen“, so Görlach weiter und verwies auf ein wissenschaftliches Projekt mit der TU München und den Aktiven des Stadtackers.

 

Container City erhalten

In die lebhafte Diskussion um das zukünftige Rosensteinviertel wollen die Akteure der Wagenhalle ihre jahrelangen Erfahrungen mit Stadtentwicklung auf informeller Ebene einbringen und ihr Areal als Sondernutzungsfläche für Kultur erhalten. Umso erfreuter waren sie, dass der Sieger des Internationalen Städtebau-Wettbewerbs die Container City erhalten und ein Kreativquartier etablieren will. Den Architekten gefiel, wie hier gewohnt, gearbeitet, produziert und getüftelt wird, wie flexibel und leicht die Bebauung ist und damit die Grenze zwischen öffentlich und privat neu definiert wird.

 

Nicht allein dem wirtschaftlichen Druck nachgeben

Ein nächster Schritt bei der Transformation zum urbanen Quartier ist für Bischoff die Internationale Bauausstellung IBA im Jahr 2027 auf diesem Gelände: „Die IBA ist ein geeignetes Instrument und eine große Chance für eine innovative Gestaltung und gesamtgesellschaftliche Nutzbarmachung des Areals.“

Görlach und Bischoff plädierten nachdrücklich dafür, nicht allein dem wirtschaftlichen Druck nachzugeben, sondern vielmehr das Gebiet für experimentelles Bauen offen zu halten und der Frage nachzugehen, wie ein lebendiges, gemischtes Quartier entsteht. Als nächsten Schritt sehen sie die Gründung eines gemeinnützigen Entwicklungsträgers sowie die Zusammenarbeit mit Partnern aus allen relevanten Bereichen der Gesellschaft.

 

Von Petra Häussermann 

Link Originalartikel

22 Mai

Unterschriftenaktion – Das Volksbegehren Artenschutz – „Rettet die Bienen“ Baden-Württemberg braucht Unterstützung!

Hallo Liebe Freunde und Freundinnen, Mitgärtnerinnen und Mitgärtner des Stadtackers

Das Volksbegehren Artenschutz – „Rettet die Bienen“ Baden-Württemberg braucht unsere und Eure Unterstützung (10 000 Unterschriften)

In Bayern wurde das Volksbegehren Artenschutz eins zu eins als Gesetzestext übernommen. Unsere Freunde vom freien Institut für ökologische Bienenhaltung, proBiene, haben am 19. Mai ihrerseits ein Volksbegehren für die Umsetzung im baden-württembergischen Landtag gestartet.
Das Motto lautet, wie in Bayern, „Rettet die Bienen“ und hat den Arten-, bzw. Bienenschutz zum Ziel.

Wir als Stadtacker Wagenhallen unterstützen das Volksbegehren Artenschutz – „Rettet die Bienen“ und rufen alle unsere Freunde und Freundinnen zur Unterstützung auf.

Damit es zum Volksbegehren kommt, muss dieses erfolgreich beantragt werden. Dafür werden 10000 (zehntausend) Unterschriften von Baden-WürttembergerInnen benötigt und das möglichst bald.

Hier der Link zum Formblatt zur Unterstützung des Antrages:

https://volksbegehren-artenschutz.de/wp-content/uploads/2019/05/Formblatt-Unterschrift_190522.pdf  (Es müssen beide(!) Seiten des Formblatts ausgedruckt, ausgefüllt und an die Initiatoren geschickt werden)

Die Forderungen des Volksbegehrens sind:
– 50 Prozent Bio-Landwirtschaft auf baden-württembergischen Agrarflächen
– Verbot von Pestiziden in Naturschutzgebieten
– Halbierung der mit Pestiziden belasteten Flächen in Baden-Württemberg
– Schutz der Streuobstwiesen

Hier der Link zur Homepage des Volksbegehrens:
https://volksbegehren-artenschutz.de/

Wunderschöne Tage und auf ein mindestens so erfolgreiches Volksbegehren wie in Bayern,
Euer Stadtacker Wagenhallen

20 Mai

Presse – Kulturszene im Aufwind

Robin Bischoff vom Kunstverein Wagenhalle sieht gute Chancen für Kunstschaffende im Stuttgarter Norden. Als sachverständiger Berater saß er in der Jury des internationalen städtebaulichen Wettbewerbs fürs Rosenstein-Areal.

 

Als Sachverständiger saß Robin Bischoff in der Jury des internationalen Wettbewerbs fürs Rosenstein-Areal.
Foto: Eva Funke

 

Stuttgart – Robin Bischoff hat den Plan vom Rosenstein-Areal, der beim Architektenwettbewerb den ersten Preis geholt hat, in seinem Büro in der Container-City ausgebreitet: „Da, an der Wolframstraße, soll das Konzerthaus hin und an den Rand des Rosensteinparks der Neubau fürs Lindenmuseum. Der Lokschuppen ist für kulturelle Nutzung vorgesehen“, sagt der Geschäftsführer des Kunstvereins Wagenhalle und zeigt auf den Plan. Bischoff saß als sachverständiger Berater in der Jury. Was ihn an dem Entwurf freut: Die Container-City, in der die Künstler noch ihre Ateliers haben, ist in dem Entwurf als Experimentierfeld, als „Maker-City“, geplant. „Das wird ein interessantes Projekt für die Künstler und die Öffentlichkeit“, ist er überzeugt.

Die Container-City war von Anfang an als etwas Vorübergehendes gedacht. „Die Container kommen nach und nach weg. Dann kann dort ein Labor entstehen, von dem fürs gesamte Viertel und für die Internationale Bauausstellung Impulse für den Städtebau ausgehen. So etwas gibt es in keiner Stadt“, stellt Bischoff fest.

Mit der Weißenhofsiedlung, der Staatlichen Akademie der bildenden Künste und dem Theaterhaus in Feuerbach an der Grenze zu Stuttgart-Nord (/thema/Stuttgart-Nord), für dessen Erweiterungsbau noch dieses Jahr der Wettbewerb ausgeschrieben wird, dem Theater NORD und seinen kleineren Kultureinrichtungen rückt laut Bischoff der Norden immer mehr ins Blickfeld. „Die Wagenhalle und das Gelände drum herum sind das Gelenk, das die Kulturszene auch über Grenzen des Stadtbezirks Nord verbindet.“ Das Nordbahnhofviertel und der

Killesberg seien immer auseinander gefallen. Doch mittlerweile gibt es gute Verbindungen. Bischoff: „Viele Künstler in der Container-City haben an der Akademie studiert, und es gibt immer wieder gemeinsame Projekte.“ Auch die im Rosenstein-Areal geplante Kulturszene könne mit der im Osten zusammenwachsen. Die Verbindung zum Bezirk Mitte sei bereits durch die Stadtbibliothek geschaffen.

26 Mrz

Wir wollen Weide!

Wir wollen Weide!

Kennt ihr unsere Weide?
Wir würden sie gerne als Naturdenkmal anerkennen lassen. Allerdings ist die zuständige Behörde eher semi motiviert.

Mit Hilfe des Bürgerhaushaltes könnt ihr uns dabei helfen diesen wunderschönen Baum zu schützen. Der Countdown läuft noch bis zum 1.4.2019. Bitte helft uns diesen wunderbaren Baum für weitere Generationen zu sichern. Wer sie nicht kennt, kann gern selbst vorbei schauen. Am besten sonntags ab 15h, dann gibt es vielleicht auch eine kleine Führung 🙂

https://www.buergerhaushalt-stuttgart.de/vorschlag/51605

 

30 Jan

Erfahrungsbericht – Tagung Good Food Good Farming und Initiativtreffen zur Gründung eines Ernährungsrates in Stuttgart

Erfahrungsbericht über die Tagung Good Food Good Farming und dem Initiativtreffen zur Gründung eines Ernährungsrates in Stuttgart

Darf’s noch etwas mehr sein oder ist es auch mal genug?

Unter diesem Motto fand am 27.10.2018 eine Tagung im Hospitalhof in Stuttgart im Rahmen des europäischen Aktionstages „Good Food Good Farming“ statt.

Organisiert wurde die Tagung von Slow Food Stuttgart und der Arbeitsgemeinschaft bäuerliche Landwirtschaft (AbL).

Angefangen wurde mit einem Rundumschlag von Vincent Klink, dem Betreiber der Wielandshöhe und seinem Plädoyer für eine neue Ernährungskultur.

Ausgeteilt wurde gegen die 10.000 Lobbyisten, die in Brüssel täglich die Politik im Sinne der Konzerne beeinflussen aber auch die frustriert dreinschauenden Fahrgäste in einer morgentlichen S-Bahn haben ihr Fett abbekommen.
Auch wenn die Rede von Vincent Klink polemisch und dadurch durchaus Unterhaltungswert besaß, zeigte sie auch die ganze Bandbreite, die das Thema Ernährungspolitik mit sich bringt. Das wurde im Verlauf des Tages deutlich.

Weitere Vorträge am Vormittag beschäftigten sich mit Themen über die Auswirkungen der Betriebsgröße auf die Tierhaltung und das Tierwohl, gehalten von Dr. Rupert Ebner (Tierarzt, Slow Food Deutschland) und die Auswirkungen der Landbewirtschaftung auf die Wasserqualität, gehalten von Christa Hecht (Allianz der öffentlichen Wasserwirtschaft e.V.).

In der Mittagspause ging es dann mit Kochtöpfen ausgestattet zu einer Kundgebung auf den Schlossplatz, um das Thema in die Öffentlichkeit zu tragen. Die Kochtöpfe dienten als Trommeln für ein Kochtopforchester.

Anschließend ging es wieder zurück zum Hospitalhof, wo die Initiativen „Bürgerinitiative gegen den gewerblichen 1000-Kühe-Stall in Ostrach-Hahnennest“ und das „Ellwanger Bündnis gegen Agrarfabriken“ über ihre Aktivitäten berichteten.
Gründe gegen 1000-Kühe-Ställe sind z.B. das Tierwohl, das darunter leidet, wie Dr. Rupert Ebner am Vormittag bestätigt hat. Auch steigen durch solch große Ställe die Pachten in der Umgebung, wodurch viele Kleinbauern ihren Hof nicht mehr halten können und dadurch ihre Existenzgrundlage verlieren. Zusätzlich steigt die Nitratbelastung der Gewässer, was Christa Hecht am Vormittag in ihrem Vortrag bestätigen konnte.

Als letzten Punkt der Tagung gab es eine Podiumsdiskussion mit Anna Wissmann (Koordinatorin für das Netzwerk der Ernährungsräte), Franz Häußler (AbL), Jonas Weber (SPD), Harald Ebner (Grüne) und Dr. Patrick Rapp (MdL, CDU).
Hier kam es zum Abschluss noch zu einem kleinen Ausbruch der Emotionen, da sich alle Politiker einig waren gegen 1000-Kühe-Ställe zu sein und für eine bessere Umverteilung der EU-Gelder für Landwirte, die Naturschutz betreiben. Das wurde von einigen Beteiligten als Lippenbekenntnisse angesehen, da entsprechende Beschlüsse vermisst werden.

Wer im Anschluss der Tagung noch nicht genug hatte, konnte länger bleiben und sich an einem Initiativtreffen für einen Ernährungsrat in Stuttgart beteiligen.

Bei einem Ernährungsrat, den schon verschiedene Städte haben, setzen sich Bürger zusammen und versuchen Konzepte zu erarbeiten wie die Ernährung in der jeweiligen Stadt nachhaltig und regional gestaltet werden kann. So soll z.B. ein Überblick geschaffen werden über regionale Nahrungsproduzenten, die dann mit potentiellen Abnehmern vernetzt werden sollen.

Leider war für diesen Teil des Tages nicht mehr allzu viel Zeit übrig aber die Teilnehmer beteiligten sich rege am Brainstorming zu Fragen wie, was bzw. wer wird für einen Ernährungsrat benötigt, oder was sind Aufgaben des Ernährungsrates?

Alles in allem war es ein erfolgreicher Tag mit interessanten Beiträgen und Gesprächen. Die Initiativgruppe für den Ernährungsrat hat sich vorgenommen jeden zweiten Montag im Monat zu tagen. Bei Interesse, kann gerne mit uns oder mit Slow Food Stuttgart Kontakt aufgenommen werden.

Erfahrungsbericht als PDF

04 Dez

Veranstaltung – OPEN OPEN, 08.12.2019

OPEN OPEN am Samstag, den 8.12 ab 12 Uhr

Wir laden euch herzlich ein zum Open Open! einem Tag der offenen Ateliers im Kulturschutzgebiet der Container City des Kunstverein Wagenhalle. Aus aktuellem Anlass zur Diskussion um die Interimsoper (http://kunstverein-wagenhalle.de/flexible/) und der Belobigung mit dem deutschen Städtebaupreis (http://kunstverein-wagenhalle.de/news/deutscher-staedtebaupreis-2018/) wollen wir Euch unsere Container City nochmal vorstellen.

Am Samstag, den 8.12 ab 12 Uhr gehts los.

Hier unser Programm:

CONTAINER CITY
12 Uhr »Probesitzen«, Einwinterungsmatinee an der Brache, Bureau Baubotanik mit Ferl + Hertel und Florian Feisel
13 Uhr Powerpizza am Pizzaofen, Kooperation: rosensteinalm und Performance Electrics
14 Uhr Führung durch die Wagenhallenbaustelle, Michel Casertano, Atelier Brückner, Treffpunkt Halle
15 Uhr Führung durch die Container City des Kunstverein Wagenhalle e.V., Sylvia Winkler, Treffpunkt Infopoint
16 Uhr Vorstellung IBA School 2018, The Baukunst Dynamites, Sarah Behrens & Ina Westheiden, im Pylonia Turm
17 Uhr Katalogpräsentation rosensteinalm und Gesang von Eva Pisana
18 Uhr Auszüge aus dem neuen Stück »Dunkle Materie – Notizen zur Blindheit«, O-Team mit Rivkah Tenuiflora, im Pylonia Turm
19.30 Uhr Musikperformance in der Neuen Schachtel

ab 12 Uhr Offene Bar in der Neuen Schachtel, Moritz Finkbeiner; Anne Westermeyer und Vera Lempertz »Classic Car«
ab ca. 13Uhr Aktion am Container: Die Flöthers »Life in the streets ain’t easy« nähe Kunstvereinscontainer
ab ca. 15 Uhr Wir kochen Gemeinschaft, Commons Kitchen, Holzwerkstatt;
Secret Pleasures, studio umschichten
ab 16 Uhr Cirque & Performing Arts @ DUNDU.Space
ab ca. 20 Uhr Musikperformance am Dom, Thomas Putze

STADTACKER E.V.
14 – 17 Uhr Stockbrot, Glühwein und Punsch
15 – 16 Uhr Rosh L. Papenfoot, Konzert unter der Weide; Kinderüberraschung

MARKTPLATZ
Installation von Anne-Laure Franchette, »Archéologie du Chantier«, 2018

BRUNO
Infopoint mit Transformotor-Kunstvereinsausstellung und Studio Malta, Präsentation des »Städtebaupreis 2018« und der »Vision« des KVWH (für das Rosensteinquartier)

TAUT
Ausstellung mit Lisa Biedlingmaier, Peter Holl, Anna Ingerfurth und Etage

IM SCHWARZEN CONTAINER 1. STOCK
Wieseninvasion: Ausstellung mit Ruth Baumann, Renate Liebel, Pia Maria Martin, Stephan Köperl, Karin Sauerbier, Ragani Haas und Andreas Zeger

OFFENE ATELIERS
Stefan Rohrer, Kestutis Svirnelis, Domile Ragauskaite, DUNDU, Tilmann Eberwein, Wolfart Hähnel, Performance Electrics, Gabriela Oberkofler, studio umschichten, Oliver Köhler, Fahrräder für Afrika e.V., Ensemble Material Theater Stuttgart und andere

Container City des Kunstverein Wagenhalle
Innerer Nordbahnhof 1
70191 Stuttgart, U-Bahn Eckartshaldenweg
Deutschland

https://www.facebook.com/events/607396453042761/
www.kunstverein-wagenhalle.de