Lernen

Solarbewässerungssysteme

Bei unserem Solarworkshop lernt ihr unterschiedliche Systeme kennen und wie man autarke Bewässerungen einrichten kann.

Der Workshop findet in Kooperation mit Stuttgart Solar e. V. am Sa, 27.04.2024, 13-17 Uhr auf dem Stadtackergelände statt.

Falls euer Interesse geweckt wurde meldet euch unter info@stadtacker.de an.

Wir freuen uns auf eine Vielzahl an Interessenten.

Ringelblumensalbe

Du willst eine eigene Ringelblumensalbe herstellen? Du weißt aber nicht wo du anfangen sollst? Dann Schau bei unserer Anleitung vorbei. Sie erklärt dir alles, wie du dir die Salbe leicht selber herstellen kannst.

Naturpädagogik am Stadtacker

Mit doppelseitigem Klebeband beklebte Karten werden zu bunten Hinguckern.

Die ersten Klassenstufen der benachbarten Grundschulen Rosenstein- und Pragschule kommen seit 2021 jeweils einmal pro Woche zu uns an den Stadtacker. Hier können sie Naturerfahrungen machen, pflanzen ihr eigenes Gemüse an und
basteln mit Naturmaterialien.


Für die Geschmacksnerven ist auch immer wieder etwas dabei. Z.B. bei der Verköstigung des selbstangebauten Feldsalats, kurz vor Weihnachten oder beim garnieren von Butterbroten mit dem Gartenschaumkraut, einem der ersten Frühlingsboten in unseren Gärten. Auch die Herstellung von Kräutersalzen und Stockbrot am Lagerfeuer machen gehören dazu. Zusätzlich läd die Wildnis auf dem
Stadtacker zum Entdecken ein. Sie erlaubt es den Kindern ihrer
Neugierde nachzugehen und sie bietet auch viele Bastelmöglichkeiten,
wie z.B. für bunte Herbststräuße und bunte Postkarten.

Thema Boden

Kinder beim Zerkleinern von Steinen. Ein Prozess, der eigentlich mehrere Jahrtausende dauert.

Im Boden wächst das Gemüse und da leben Regenwürmer drin.Doch was ist der Boden überhaupt und wie entsteht er? Dieser Frage haben wir uns angenähert, indem verschiedene, von den Kindern gesuchte Materialien, vergraben worden sind. Darunter war Laub, Gras, Holz, eine Bananenschale, Steine und Plastik.

Anschließend wurden die Materialien einmal wöchentlich ausgegraben und geschaut wie sie sich verändert haben. Besonders von der Bananenschale war nach kurzer Zeit nichts mehr zu sehen aber auch das Laub und das Gras haben sich schnell verändert. Diese Veränderungen bieten die Möglichkeit mit den Kindern darüber zu sprechen und zu schauen wer dahinter steckt. Zu finden sind die Verantwortlichen z.B. in einem Komposthaufen. Zahlreiche Insekten & Würmer, die die pflanzlichen Überreste zu Humus umwandeln und mit Becherlupen bestaunt werden können. Die Steine haben sich während der ganzen Zeit nicht verändert, obwohl auch sie nicht beständig sind. Die Veränderungen brauchen aber bei Steinen um die 10000 Jahre, bis sie von Wind und Wetter zu Sand, Schluff oder Ton zerkleinert worden sind. Mit Hammer und Schutzbrille durften die Kinder Steine zerkleinern und damit den Frost imitieren, der im Winter das Wasser in den Steinen gefrieren lässt und so immer wieder Teile absprengt. Und mit Schleifpapier wurde der Wind und das Wasser imitiert, welche die Steine im Laufe der Zeit immer weiter abschleifen.

Die Kinder erfuhren dabei Selbstwirksamkeit, dass Steine verschieden hart sein können und dass der Boden zum Teil aus sehr kleinen Steinen (einem Mineralischen Teil) und aus Humus (einem organischen Anteil) besteht. Während der Zeit in der Erde hat sich auch das Plastik nicht verändert und die Kinder waren erstaunt zu hören, dass es mehrere hundert Jahre dauern kann, bis das Plastik zu Mikroplastik zerfallen ist. Bei dieser Lektion haben wir einen kurzen Beitrag zu Plastikmüll im Meer angeschaut: https://www.wwf-junior.de/umwelt/plastikmuell-im-meer Die ernüchternde Erkenntnis war dabei, dass die Vermüllung unserer Erde zunimmt, ohne dass wir wissen wie wir damit umgehen sollen. Nach dem Beitrag sind die Kinder als Müllpolizei über den Stadtacker gezogen und haben Müll gesammelt.

Die Müllpolizei im Einsatz.

Wildbienen am Stadtacker

Der Wildbienenzaun wurde sehr schnell angenommen und die ersten Bienen haben angefangen Brutgänge zu graben. Benutzt wurden Himbeerstengel.

Auch die Tiere kommen bei den Schulkooperationen nicht zu kurz. Für Wildbienen wurden verschiedene Nisthilfen gebaut. Neben den „klassischen“ Wildbienenhotels, die hauptsächlich von Mauerbienen (Osmia spec.) genutzt werden wurde auch ein Wildbienenzaun gebaut.So ein Zaun bietet kleineren Wildbienenarten, wie z.B. Maskenbienen Nistmöglichkeiten, da diese markhaltige Äste zum Nisten nutzen, in die sie sich senkrecht nach unten Brutgänge graben. Die kleinen Wildbienen findet man im Garten häufig an Blüten, die nicht von Honigbienen besucht werden., wie z.B. an der Färberkamille oder der Wilden Möhre.

Die Blüten von diesen Pflanzen haben sehr kleine Blüten, für die die Rüssel der Honigbienen zu lang sind. Die Pflanzen sind also auf kleine Bestäuber angewiesen. So haben die verschiedenen Arten von Nisthilfen direkte Auswirkungen auf die Zusammensetzung der Pflanzenarten im Garten.

„Klassische Wildbienenhotels“ mit hohlen Röhren zur Eiablage.