Von Tröpfchen zu Tröpfchen: Quartiermeister fördert Tröpfchenbewässerungsanlage auf dem Stadtacker

Es war ein lang gehegter Wunsch des Stadtackers, der 2021 endlich in Erfüllung ging: der Bau einer Tröpfchenbewässerungsanlage. Die erste Pilotphase liegt nun hinter uns. Zeit, eine kleine Bilanz zu ziehen. Und Danke zu sagen.

Im Dezember 2020 erreichte uns die freudige Nachricht: Platz 2 bei der Quartiermeister-Abstimmung! Mit der damit verbundenen Fördersumme in Höhe von 500 Euro war es uns möglich, die Umsetzung einer Tröpfchenbewässerungsanlage für unsere Hochbeete voranzutreiben. Mit Blick auf immer wärmere Sommer, in denen Wasser zu einem hohen Gut wird, bilden Bewässerungssysteme, die geringe Wassermengen genau und unabhängig vom Wasserdruck abgeben, eine vielversprechende Lösung. Umso mehr haben wir uns über die Möglichkeit gefreut, das Pilotprojekt nach längerer Planungszeit umsetzen zu können.

Dank der Fördersumme konnten die Komponenten für unsere Anlage, wie die Pumpe, ein Ventil, eine Zeitschaltuhr und die notwendige Elektronik angeschafft werden. Während die Pläne bereits vorlagen, benötigte der Bau der Anlage mehrere Wochen und wurde von den beiden Ackerist:innen Rachel und Martin vorangetrieben und schließlich im Frühjahr 2021 fertiggestellt.

Im Juni war es dann so weit: die Anlage konnte erstmals in Betrieb gehen. Das Herz der Anlage bildet ein Mikrocomputer, der die gesamte Apparatur steuert. Bei Einbruch der Dunkelheit setzt die Tröpfchenbewässerung für eine Stunde ein. Die Tröpfchenanlage wird vom Regenwasser aus einem IBC-Container gespeist, der alle 2 Wochen manuell aufgefüllt wird. Vom Sommer bis Herbst bewässerte die Anlage ca. 12 Hochbeete und hat sich sehr bewährt. Allerdings sei der Sommer 2021, so Martin, mit sehr viel Regen gesegnet gewesen, der Härtetest steht also noch aus. Obwohl wir nun gut ausgerüstet sind, bleibt zu hoffen, der Härtetest lässt noch lange auf sich warten!

Herzlichen Dank an alle, die bei der Quartiermeister-Abstimmung für uns gevotet haben! Ein besonderer Dank geht an das Social-Business-Unternehmen Quartiermeister, das die gleichnamige Biermarke herstellt und vertreibt, und über einen Teil der Einnahmen aus dem Bierverkauf die Abstimmung und Förderung überhaupt erst möglich machte!