Auf den Spuren von Gertrud Franck

Seit diesem Jahr bewirtschaften wir unsere Gemeinschaftsflächen nach dem Vorbild von Gertrud Franck.

Ziel ist es mit einem übersichtlichen System nicht nur die StadtgärtnerInnen zum mitmachen anzuregen, sondern mit Hilfe von Mischkultur und Bodenpflege gutes Pflanzenwachstum zu erreichen.

Mischkultur findet dabei nicht nur von Reihe zu Reihe statt, sondern auch innerhalb der Reihen. So schützt der Salat die Radieschen vor den Erdflöhen und der Dill hilft den Möhren beim Keimen.

Die für Gertrud Franck typischen Spinatreihen werden im Frühsommer zu Mulch, der immer wieder mit verschiedenen Kompostmaterialien erneuert wird. So wird der Boden regelmäßig „gefüttert“
und lebendig gehalten.

Zusätzlich wird er vor dem Austrocknen geschützt und die Mulchreihen dienen den GärtnerInnen als weiche Wege. So wurde durch Gertrud Franck ein System geschaffen, dass die natürlichen Lebensprozesse im Boden und die Artenvielfalt mit einem anschaulichen Reihensystem verbindet.

Zu den Aufgaben der GärtnerInnen zählen also das Organisieren, Ausbringen und das Feuchthalten der Mulchmaterialien. Die Pflanzen danken anschließend die gute Pflege mit leckeren Früchten.